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Wir haben uns schon bei der Gründung unserer Schreinerei bemüht, die notwendigen Investitionen so ökologisch wie möglich zu gestalten. Als wir dann auch noch das große Glück hatten, ein Fahrzeug kaufen zu können, das auf den Betrieb mit reinem Pflanzenöl umgerüstet war, erkannten wir, welch großartige CO2-Bilanz unsere Firma hat.
Wir haben ermittelt, dass der Betrieb ca. 19,2 Tonnen CO2 im Jahr emittiert. Wenn wir nun den Teil der Energiebereitstellung, welcher aus regenerativen Energiequellen beigesteuert wird abziehen, bleibt eine Summe von ca. 1,2 Tonnen CO2 im Jahr übrig. (Die regenerativen Energieträger können herausgerechnet werden, da sie nicht zur Erhöhung des CO2-Gehalts der Erdatmosphäre beitragen.)
In der Konsequenz bedeutet dies, dass unsere CO2-Bilanz über 15 Mal besser ist, als wenn wir unsere Investitionen ohne Rücksicht auf ökologische Belange getätigt hätten.
Zur Beachtung:
Diese Zahlen sind nicht wirklich präzise. Die wissentschaftlichen Quellen sind sich extrem uneins über die anzustzenden Werte. Nach unserer Einschätzung liegen wir mit dieser Bilanzierung etwa in der Mitte der uns bekannten Werte. Diese Bilanz kann daher nur ein grober Anhaltspunkt sein. Deutlich wird jedoch, dass wir mit einfachen Mitteln viel erreicht haben.
Wenn wir nur die Einsparung durch die Fahrzeugumrüstung und gespartes Heizöl rechnen, ergibt sich daraus eine jährliche finanzielle Ersparnis von ca. 2000.- Euro. Dieser Ersparnis gegenüber stehen Investitionen von ca. 10000.- Euro für eine Brikettierpresse, die es uns ermöglicht, die anfallenden Holzspäne im Holzheizkessel zu verbrennen, sowie ca. 1600.- Euro für die Fahrzeugumrüstung auf Pflanzenölbetrieb.